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Unsere Kreuze für Bauernhöfe statt Agrarfabriken - Wachstum ohne Grenzen?
in Schönhausen, Voigtsdorf, Rattey, Klein Daberkow, Kreckow, Groß Daberkow ......



Wir schließen uns damit der Aktion im Tollensetal an: www.saustall-tellin.de
Wer mitmachen will kann sich selber ein Kreuz bauen (Bretter oder Dachlatten zu einem X verschrauben und rosa anmalen) oder bei uns bestellen ... Kontakt


Protest-Kreuz-Zug gegen Tierfabriken bei facebook >>

HINTERGRUND

Unter dem falschen Etikett "Landwirtschaft" schießen im ganzen Land immer mehr Massentierhaltungsanlagen aus dem Boden.

Und die werden immer grösser!

So wie im Falle von Klein Daberkow mit 400.000 Hähnchen pro Durchgang, d.h 3,2 Mio. pro Jahr, Gallin-Kuppentin mit 400.000 Hähnchen pro Durchgang, Klein Luckow mit 300.000, Lindenhof/Demmin mit 300.000, Wattmannshagen mit 180.000 ...

Das ist industrielle Agrar-Wirtschaft und keine Landwirtschaft mehr!

Fakt ist, dass einige wenige Konzerne und Private-Equity-Investoren den Geflügelmarkt für ihre Profitinteressen ausnutzen. Die gesamte Kette von der Brüterei, Kükenbelieferung über Mastfutter, Veterinäre, Schlachtung und Vermarktung liegt in den Händen dieser Konzerne. Nur die hochriskante - Preise unsicher, Risiko von Tierseuchen usw. - Tiermast ist noch den Landwirten "vorbehalten". Und das aus gutem Grund: denn nur Landwirte haben das Privileg, im Außenbereich im Rahmen ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit zu bauen.

Doch diese Massentierhaltungsanlagen (Agrarfabriken) haben NICHTS mehr mit Landwirtschaft zu tun!

Lebensmittelskandale, Umweltschäden, Strassenschäden, gesundheitliche Risiken für Anwohner, Qualzucht, Vernichtung wertvoller Böden, multiresistente Keime, unzulässiger Einsatz von Antibiotika sind u.a. die Folge.

Die vollautomatisierten Mastanlagen bringen weder Arbeitsplätze noch dauerhafte Wertschöpfung für die Gemeinden.

Aus Rentabilitätsgründen sollen sie immer grösser werden.

Gefördert werden sie (Anlagen/Konzerne) aus Wettbewerbsgründen mit Steuer-geldern - nicht nur der Bau sondern z.B. auch der hohe Export von Überproduktionen in Drittländer.

Wir fragen uns: Wie groß sollen Mastanlagen in Zukunft werden, um wirtschaftlich rentabel und wettbewerbsfähig zu sein?

Mit unseren Kreuzen setzen wir ein sichtbares Zeichen - für ein Umdenken in der Landwirtschaft!